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Grabsteine

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Kirchlicher Friedhof Bremen-Wasserhorst

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Gedenkstein

Achtung: Ein weiteres Bild dieser Grabstelle weiter unten!


Bildquelle: , 2013

["Die Rache des verschmähten Bräutigams"]

Nach Erzählungen wollte ein, nach
damaliger Bezeichnung Knecht, eine
Haustochter heiraten. Die beiden waren
sich einig, doch der junge Mann wollte
gerne etwas mehr in die Ehe bringen und
ging noch 7 Jahre in die Fremde oder in
den Krieg. Danach sollte Hochzeit sein,
so hatten es die beiden sich
versprochen. In dieser Zeit gibt es aber
auch andere Versuchungen.

Ein junger Bauer hatte um ihre Hand
angehalten, wahrscheinlich mit Erfolg.
Wer so lange in der Fremde ist, ob der
noch wiederkommt? Diese Frage konnte
niemand beantworten.

Die Hochzeit war angesetzt. Es soll sich
auf Hof Hagensfähr zugetragen haben. Am
Vorabend kommt der in die Fremde
gegangene Mann zurück und klopft an das
Fenster der Braut: "Ich bin wieder da",
die Antwort: "Du kommst to loot" -
"Lebend kriegst du ihn nicht"! Mit
diesen Worten verschwindet der
verschmähte Bräutigam. Am Hochzeitstag,
während der Trauung, wird die Tür
aufgerissen, herein stürtzt der
"Verschmähte", er erhebt die Hand mit
einem Dolch. Die Braut verblutet vor dem
Altar. Der Täter entkommt in der
Verwirrung und ward nie wieder gesehen.

Soll man es als Sage erzählen?

Es gibt keinen Beweis, außer dem
Grabstein, der auf dem Friedhof liegt
und der hat mit Sicherheit seinen Grund.

(Quelle:
Jubeläumsschrift 900 Jahre Blockland)


Bildquelle: , 2006

[ Auf dieser etwas älteren Aufnahme,
könnte man, bei genauerem Betrachten,
das Bild einer Frau mit langen Kleid
erkennen, welche die Arme eher in die
Hüften stemmt, als schützend über den Kopf.
Der Kopf könnte mit einem dachförmig
erscheinenden Schleierhut bedeckt sein.

Quelle: Georg Garbade]

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