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KZ-Opfer auf dem Friedhof Bremen-Osterholz

Im Jahre 1947 wurde von Wilhelm Kaisen, dem damaligen Bremer Bürgermeister, der Grundstein für den KZ-Ehrenhügel gesetzt. Die Urkunde des Grundsteins spricht davon, dass der Tod "Angehörige fast aller europäischer Völker" dort brüderlich vereine. Was von ihnen blieb, sei "das Gedenken und die Mahnung, sich stets bewusst zu sein, dass über aller Menschlichkeit edles Menschentum steht".

1.367 Tote, 750 von ihnen in Urnen sind in diesem Ehrenhügel beigesetzt. Die Namen auf den Steintafeln gehören zu von Rotarmisten, Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen.

"Die Toten mahnen – damit nicht unsere Kinder demselben Moloch geopfert werden" (Eberhard Peters)

Die Urnen der Opfer wurden am 13. Januar 1956 vom Riensberger Friedhof auf den Osterholzer Friedhof umgebettet. Dank der Umsicht der Friedhofsarbeiter des Krematorium, Riensberger Friedhof, wurde die Asche der KZ Opfer nicht wie befohlen "in die Weser gekippt", sondern in einem geheimen Raum im Krematorium versteckt.

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